Das Steuerungsgremium der nationalen IIZ hat das Arbeitsprogramm für 2026 verabschiedet. Ein Blick ins Arbeitsprogramm lohnt sich.
- Im Frühsommer kommen die Ergebnisse zur Evaluation der kantonalen IIZ-Modelle heraus. Die Resultate zeigen die Stärken und Schwächen der verschiedenen Umsetzungen. Sie machen ausserdem deutlich, welche Wirkung die Modelle erzielen. Empfehlungen zeigen den Kantonen, wo sie die IIZ weiterentwickeln können.
- Das Entwicklungs- und Koordinationsgremium hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um die Anliegen der IIZ in die geplante Armutsstrategie einzubringen. Die Gruppe fokussiert auf Aspekte, die direkt die IIZ betreffen. Dazu zählen ungelöste Schnittstellen- und Strukturfragen im System der sozialen Sicherheit. Sie verursachen oft Reibungen und Brüche an den Systemübergängen.
- Im Sommer veröffentlichen wir den Leitfaden zur Qualität in der Grundkompetenzförderung. Qualität in der Vermittlung von Grundkompetenzen beeinflusst, ob die Teilnehmenden dauerhaft von den Kursen profitieren. Der Leitfaden richtet sich an staatliche Stellen und private Anbieter, die Grundkompetenzen fördern. Er bietet Inspirationen, Hilfestellungen und Praxisbeispiele.
Psychische Gesundheit als neuer Schwerpunkt der Nationalen IIZ
Als neuen Schwerpunkt hat das Steuerungsgremium das Thema "Psychische Gesundheit" in das Arbeitsprogramm aufgenommen. Menschen mit psychischen Belastungen in das Berufsleben zu integrieren, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Das betrifft alle beteiligten Institutionen der IIZ gleichermassen: die Sozialhilfe, die IV-Stellen, die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV), die Bildungseinrichtungen und die Migrationsbehörden. In den nächsten Jahren vertieft die Nationale IIZ das Thema. Sie zeigt zudem mögliche Handlungsfelder im Rahmen der IIZ auf.

