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Migration und Integration

Ausländerinnen und Ausländer wandern in erster Linie für eine Erwerbstätigkeit in die Schweiz ein und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Linderung des Fachkräftemangels und zum wirtschaftlichen Wohlstand in der Schweiz. Weitere kommen im Familiennachzug oder für eine Ausbildung in die Schweiz. Geflüchteten Personen bietet die Schweiz auf der Basis des Asylgesetzes und der Genfer Flüchtlingskonvention Schutz. 

Die Integration von zugewanderten Personen findet primär in den bestehenden Strukturen wie den Schulen, Bildungsinstitutionen oder Unternehmen statt. Gleiches gilt für die Sozialwerke, wenn ein Leistungsanspruch gemäss Gesetzgebung besteht. An der Integration von Migrantinnen und Migranten sind somit alle Partnerinstitutionen der interinstitutionellen Zusammenarbeit (IIZ) beteiligt. Die spezifische Integrationsförderung unterstützt sie dabei mit ergänzenden Angeboten wie der Sprachförderung, der Integrationsvorlehre oder Abklärungsinstrumenten. 

Die nationale IIZ leistet mit ihren Projekten und Aktivitäten einen Beitrag zur Koordination und Abstimmung, die sich im Zusammenwirkung von Regelstrukturen und spezifischer Integrationsförderung ergeben. Zudem setzt sie sich für die gemeinsame Entwicklung von Massnahmen zugunsten der Migrationsbevölkerung ein.

Vorhaben

Aktivitäten zur Migration und Integration

Projekte, Studien oder Fachtagungen, die dazu beitragen, die Integration von Personen mit Migrationshintergrund zu verbessern.

fide Test

fide steht für «Français, Italiano, Deutsch» und bezeichnet das schweizerische Programm zur Förderung der sprachlichen Integration. fide richtet sich an anderssprachige Personen, die in die Schweiz eingewandert sind. Der didaktische Ansatz von fide basiert auf Alltagsbezogenheit, Handlungs- und Bedürfnisorientierung.

Instrumentarium zur Potenzialanalyse bei Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen

Potenzialabklärungen sind ein Kernelement der Integrationsagenda Schweiz. Sie schaffen die Grundlage, um Personen zielgerichtet auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten und bei der Stellensuche individuell zu unterstützen. Mit dem Instrumentarium zur Potenzialabklärung steht eine vielfältig einsetzbare Toolbox bereit.  

Spät zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene

Wandern Jugendliche und junge Erwachsene nach dem 16. Altersjahr in die Schweiz ein, fehlt ihnen häufig ein Abschluss auf Sekundarstufe II. Eine Auslegeordnung liefert Erkenntnisse zur Anzahl junger Menschen, die jährlich im Familiennachzug in die Schweiz einreisen, zu ihrem Bildungshintergrund und wie sie besseren Zugang zum Schweizer Bildungswesen erhalten.  
Weitere Projekte zum Thema

Publikationen

Lesenswertes zur Integration von Personen mit Migrationshintergrund

In der Bibliothek nachschauen. Hier finden Sie weitere Erkenntnisse und Spannendes zum Thema.