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©Giu Vincente/unsplash

ArbeitsintegrationBildungsintegrationBeratung und Begleitung

Arbeitsmarktfähigkeit

Unsere Arbeitswelt wandelt sich. Mehrere IIZ-Partner machen sich Gedanken, wie sie Arbeitnehmende und Stellensuchende dabei unterstützen können, für den Arbeitsmarkt fit zu bleiben. Sie entwickeln Abklärungsinstrumente und erproben neue Beratungsmethoden.  

Das Projekt

Die Anforderungen in den Berufen steigen, es entstehen neue Berufe, andere verschwinden. Wollen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen den Anforderungen der Arbeitswelt genügen, müssen sie ihre beruflichen Fähigkeiten laufend weiterentwickeln oder neu ausrichten. Wie lässt sich diese Arbeitsmarktfähigkeit richtig einschätzen und den Anforderungen des Arbeitsmarkts gegenüberstellen? Wie können die Personen mit Blick auf die Zukunft optimal beraten werden? Um diese Fragen zu beantworten, entwickeln mehrere IIZ-Partner Standortbestimmungen, Instrumente zur Potenzialanalyse oder geeignete Beratungsmodelle. 

Die nachhaltige Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration sowie die frühzeitige Identifikation gesundheitlicher Probleme sind gemeinsame Ziele der IIZ-Partner. Ein einheitliches Verständnis von Arbeitsmarktfähigkeit kann die Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Arbeitsvermittlung (öAV), Sozialhilfe und Invalidenversicherung (IV) verbessern. Zugleich erwarten die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, dass diese Dienststellen die Integrationskapazität ihrer Klienten nach vergleichbaren Kriterien einschätzen, damit Stellenangebot und –nachfrage möglichst gut passen. 

Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat bei Compasso eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Studie nimmt diese Bedürfnisse auf, indem sie 

  • verschiedene Definitionen von Arbeitsmarktfähigkeit prüft,
  • den Weiterentwicklungsbedarf für ein gemeinsames Verständnis definiert,
  • Synergien und Koordinationsbedarf zwischen den laufenden Aktivitäten aufzeigt,
  • zentrale Messkriterien für die Einschätzung der Arbeitsmarktfähigkeit zusammenstellt.

Beteiligte IIZ-Partner

Das SECO hat die Projektleitung.

Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, Schweizerische Konferenz der Sozialhilfe SKOS und nationale IIZ-Fachstelle sind in einer Begleitgruppe vertreten.

Kontakt

Projektumsetzung: Carmen Schenk, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Arbeitsmarkt/Arbeitslosenversicherung, Ressort Querschnittleistungen, carmen.schenk@seco.admin.ch oder +41 58 466 08 54.

Projektziele

  • Eine Auslegeordnung zu den laufenden Aktivitäten zur Arbeitsmarktfähigkeit liefert Erkenntnisse zu den verwendeten Begrifflichkeiten und Koordinationsmöglichkeiten.
  • Eine Bedürfnisanalyse zeigt die Notwendigkeiten und den Umfang eigener Arbeiten bei einer Weiterentwicklung des Konzepts Arbeitsmarktfähigkeit.
  • Es werden erste Grundlagen erarbeitet und verschiede Projektevarianten für die Umsetzung geprüft.

Projektstand

Vorprojekt, laufend

Meilensteine

  • Mai 2021: Zwischenbericht
  • Juli 2021: Entwurf Schlussbericht
  • August/September 2021: Präsentation & Diskussion in den IIZ Gremien EKG und STG.
  • November 2021: Definitiver Schlussbericht

Weiterführende Informationen

Schnittstellen bei der Arbeitsmarktintegration aus Sicht der ALV

Instrumentarium für Potenzialabklärungen

Dokumente

Zusammenarbeit Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe

Berichte der Arbeitsgruppen Arbeitsmarktfähigkeit, Finanzierungsmodell und Rahmenvereinbarung, Januar 2017

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