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Unterstützung von stellensuchenden Personen mit Status S

Ukrainekrise – Informationen für IIZ-Partner

Der Krieg in der Ukraine führt dazu, dass zahlreiche Menschen aus ihrer Heimat flüchten und in anderen Ländern, d.h. auch in der Schweiz Schutz suchen. Für die geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainern hat der Bundesrat deshalb am 12. März erstmals den Schutzstatus S aktiviert. Alle Informationen zur Ukraine-Krise, zu Fragen und Antworten zum Schutzstatus S finden Sie auf der Webseite des SEM. 

Die Unterstützung der Geflüchteten mit Schutzstatus S, damit diese Anschluss in der Gesellschaft finden und eine Arbeit aufnehmen können, erfordert eine enge Zusammenarbeit und Koordination verschiedener Akteure der IIZ.  Zur Unterstützung der Kantone hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 13. April 2022 für Geflüchtete mit Schutzstatus S einen Beitrag im Rahmen des Programms S «Unterstützungsmassnahmen für Personen mit Schutzstatus S» gesprochen. Die Unterstützung soll insbesondere zur Förderung des Spracherwerbs eingesetzt werden. Der Spracherwerb ist wichtig, damit die Betroffenen rasch eine Arbeit aufnehmen und am sozialen Leben teilnehmen können.

Weiter liegen zusätzliche Grundlagen und Informationen des SEM, SBFI, SECO, BSV und der SKOS vor:

Regelmässiger Austausch Bund, Kantone und Sozialpartner

Am 16. März 2022 hat sich die Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) mit Vertreterinnen und Vertretern des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), den Sozialpartnern und den kantonalen Konferenzen zur Frage des Zugangs der Geflüchteten aus der Ukraine zum Schweizerischen Arbeitsmarkt und zur Bildung ausgetauscht. Das SEM führt seither im Auftrag des EJPD diesen Austausch weiter. Daran beteiligt sind die Sozialpartner (Schweizerischer Arbeitgeberverband, Schweizerischer Gewerbeverband, Schweizerischer Gewerkschaftsbund, Travail.Suisse) sowie die in erster Linie betroffenen Stellen aus dem Kreise der nationalen IIZ-Partner. Auf Bundesseite sind dies das SECO, das SBFI und das SEM, auf Seite der Kantone die Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz (VDK), der Verband Schweizerischer Arbeitsmarktbehörden (VSAA), die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) sowie die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) und Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK). Die Arbeitsgruppe tauscht sich regelmässig aus, mit dem Ziel, Massnahmen zu koordinieren und praktische Fragen zu bearbeiten. Ad hoc werden auch weitere Partner an die Sitzungen einbezogen.

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